17/10/2018 03:35
Der Akumat

Wirkungsweise

Der Akumat stellt eine weitere Möglichkeit dar, die vegetative Reizweiterleitung zu manipulieren. Insbesondere eignet er sich für die Eigenapplikation des Patienten. Zuerst wird eine starke Sympathikusaktivität (Aktivität eines Teils des vegetativen Nervensystems) ausgelöst, welche aber im Sinne des Gate-control-Mechanismus und einer Counterirritation reaktionell zu einer Herabsenkung des Muskeltonus führt und zudem eine Parasympathikusaktivität auslöst. Es kommt zu einer rasch einsetzenden, flächenhaften Durchblutung und Verbesserung der Stoffwechselaktivität lokal und im weiterlaufenden Versorgungsgebiet. Die molekulare Reaktion wirkt längerfristig nach und so bleibt die vegetative Wirkung auch noch bis zu 24 Stunden nach der Anwendung bestehen. (Beachte: Hierbei handelt es sich um eine allgemeine Definition.)

Indikation

Minderung der Symptome bei bestehenden internistischen, vegetativ bedingten Erkrankungen. Neben der manipulativen Wirkung auf des vegetative Nervensystem und auf den Stoffwechsel kann der Akumat hervorragend zur Schmerztherapie eingesetzt werden (z. B. postoperativ).

Seitwert